Paraguay 3

 

 

 

...von den Jesuiten nach Asuncion

 

Ohne große Kontrolle dürfen wir in Paraguay einreisen. Wie in Ciudad del Este kommen wir auch hier in Encarnacion an vielen Geschäften vorbei. Der Einkaufstourismus ist ein wichtiger Erwerbszweig.

 

Wir fahren zügig zu unserem hübschen Hotel inmitten der Stadt, wo wir im Innenhof sehr komfortabel stehen und ein leckeres Frühstück bekommen.

 

Die Stadt selbst besitzt eine sehr schöne Rambla mit Sandstrand am aufgestauten Rio Parana. Fast fühlt man sich wie am Meer.

 

In Paraguay befanden sich die meisten Reducciones der Jesuiten. In Trinidad besichtigen wir eine besonders gut erhaltene Niederlassung.

 

Die Nacht verbringen wir im Gelände des Country Hotels. Wolfgang aus Franken lebt seit 30 Jahren hier und betreibt neben Hotel, Cabanas, Camping auch noch einen Laden. Dort verkauft er selbstgebrautes Bier, Mozartkugeln und Sachertorte. Er weiß viel von diesem Land zu berichten und wir unterhalten uns lange.

 

Die Temperaturen sind inzwischen auf 30 – 35° C gestiegen. Und im Beppo gibt es keine Klimaanlage. So sind wir wenig begeistert, dass die Ruta 8 nach Villarrica noch nicht komplett geteert ist. Nach 42 Kilometern staubiger Sand- und Erdpiste und geschlossenen Fenstern kommen wir total durchgeschwitzt bei unserer Freundin Uschi an.

 

Hier wohnen wir im bequemen Gästehaus ihrer Tochter Martina, wo es uns an nichts fehlt. Sogar eine Waschmaschine steht hier im Bad und so können wir unsere Wäsche mal wieder bei gewohnten Temperaturen waschen.

 

Wir machen kleine Ausflüge in die Umgebung und fahren am Wochenende in die Hauptstadt Asuncion. Wir bummeln durch Einkaufszentren mit edlen Geschäften und machen mit dem Taxi eine Stadtrundfahrt. Am Abend feiern wir Uschis Geburtstag im schönen Lokal. Sonntags fiebern wir mit Enkeltochter Madita, die bei der ersten Dressurprüfung in Paraguay mit ihrem Pferd teilnimmt. Sie belegt zwei erste Plätze und gewinnt noch einen dritten Pokal für den besten Sitz. Wir alle freuen uns mit ihr.

 

Zurück aus der Großstadt ruhen wir noch einen Tag aus und Jürgen besucht den Zahnarzt. Es fällt uns nicht leicht, diesen heimeligen Ort zu verlassen. Und eines ist sicher: Wir kommen wieder!

 

Am Morgen fahren wir weiter Richtung San Bernardino, wo wir bei Réne und Marion in Hasta la Pasta noch leckere Nudeln und exotische Marmelade mitnehmen wollen.

 

(17.04.2018)

 

Encarnación:

Bummel durch die Stadt mit Basilika und orthodoxer Kirche.

An der Costanera entlang. Sandstrand und Mole.

 

Im Zentralmarkt:

Reiches Angebot an Nonfood. Maniok wird zum Verkauf geschält. Lecker Kekse??

In der Schweine- und Hühnerabteilung. Maismehl wird vor dem Verkauf durchgesiebt.

 

Reduccion in Trinidad:

Eine große Anlage. Viele Details aus dem Barock mit Einflüssen aus der Kultur der Ureinwohner sind noch erhalten.

 

42 km Piste, bis wir wieder auf eine geteerte Straße kommen. Die Kirche von Caazapá mit Schnitzereien aus der Zeit der Jesuiten-Reduktion.

 

Asunción:

In der Basilika wird gerade ein Gottesdienst gefeiert.

Das Regierungsgebäude. Das ehemalige Zugabteil des Präsidenten aus dem Jahr 1860. Buntes Treiben an der Costanera.

Schickes und Unnützes in den noblen Einkaufszentren. Blick vom edlen Restaurant auf die belebte Stadt.

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Kommentare: 1
  • #1

    marianne (Sonntag, 22 April 2018 16:48)

    Hallomeineohneklimaanlagefahrenden.

    Nachdem das mit dem nächsten Oelwechsel geklärt ist, kann ich den Blog wieder mit Freude verfolgen.
    So einen bunten Ventilator hätte ich Beppo schon gegönnt. Für die vielen Strapazen, die er für Euch auf sich nimmt. Ich finde, das hat er verdient.
    Weiterhin gutes schwitzen.
    Dickes Abrazo